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Mega- oder Kilowatt? 
Geschäftsmodelle mit PRL-Speicher für Stadtwerke

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19. Oktober 2017, Freiburg i.Br.

Der Markt für Primärregelleistung (PRL) ist aktuell eines der lukrativsten Geschäftsfelder für Batteriespeicher. Doch fast im Monatstakt kommen immer weitere PRL-Großspeicher mit immer höheren Leistungen auf den Markt. Dazu treten immer mehr Anbieter, die Kleinspeicher in Eigenheimen und Gewerbeunternehmen zu einem Schwarmspeicher intelligent vernetzen. Sinkende Marktpreise verunsichern zusätzlich.

Fünf Energiemarkt- und Speicherexperten erläutern daher auf dem 12. solbat-Anwenderforum, ob sich der Einstieg in den PRL-Markt noch lohnt, welche Chancen und Risiken sich bieten und welche Geschäftsmodelle für Stadtwerke besonders geeignet sind.

Die Beiträge

Tobias Federico, Geschäftsführer von EnergyBrainpool, gibt einen Ausblick in die Zukunft und erläutert, wie sich Angebot und Nachfrage voraussichtlich entwickeln werden, welche Parameter den Leistungspreis wesentlich beeinflussen, wie die Ausschreibungen der Netzbetreiber sich möglicherweise verändern werden und welche Vorteile Batteriespeicher am PRL geltend machen können. Weiterhin erläutert er die Unterschiede zwischen Groß- und Schwarmspeicher in Hinblick auf die Präqualifizierung.

Dr. Armin Keinath, Vertriebsleiter der Caterva GmbH, die als erster Anbieter für den PRL-Markt präqualifiziert sind, erläutert die Vorteile des Geschäftsmodells, wie Stadtwerke mit Schwarmspeichern gleichzeitig am PRL-Markt teilnehmen und ein attraktives Endkundenprodukt anbieten können.

Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer von Fenecon GmbH, erläutert, wie die Kombination von Eigenverbrauch, Spitzenlastbegrenzung und PRL auf optimale Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit projektiert und mit dem auf OpenSource basierenden Energiemanagementsystem FEMS über Software-Applikationen betrieben werden kann.

Marco Schmidt, Speicherexperte von Pfenning Elektroanlagen GmbH, stellt aktuelle Betriebserfahrungen von eigenen Großspeicherprojekten vor, erläutert die Vorteile und Herausforderungen von Speichern im Megawattbereich und zeigt auf, was Stadtwerke bei der Präqualifizierung beachten müssen.

Dr. Harald Schäffler, Geschäftsführer von schäffler sinnogy, zeigt einen Fahrplan auf, wie Stadtwerke Schritt für Schritt ein Geschäftsmodell mit PRL-Speichern entwickeln und umsetzen können.

Neben den Vorträgen gibt es ausführlich Raum für den fachlichen Austausch mit den Referenten und zur Vernetzung mit den Teilnehmern.

Um einen intensiven Austausch zu gewährleisten, ist die Anzahl auf 30 Teilnehmern begrenzt.

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